Heimatverein Oedt e. V.
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29. 06. 2017


Museumspädagogik

Um das Interesse der Jugend für die Ortsgeschichte zu wecken,

besuchte der Heimatverein schon in den 60er Jahren auch die

Schulen und berichtete von den Ergebnissen der Grabungen

an der Oedter Burgruine Uda.

 

Den Kindern Vergangenheit und Geschichte

lebendig nahe zu bringen, diesen Gedanken greift das Museum heute wieder auf,

und dabei geht es völlig neue Wege.So lud man im Jahre 2005

im Rahmen der Ferienspiele der Vitus-Pfarre die Kinder ins Museum ein.

Das Thema "Alles über die Eiszeit" und damit auch über das Mammut

und dieses auch hier an der Niers lebte, zog viele kleine Besucher ins

Museum. Dabei durften sie nicht nur schauen, sondern aktiv mitmachen.

Sie hatten das große Glück, dass Frau Henriettte Hilgers als Museumspädagogin

ihnen in einem sehr spannenden Anschauungsunterricht vorführte wie

man die Funde aus der Eis-und Steinzeit benutzte. Mit handfertigen Wekzeugen,

Speeren, Pfeil und Bogen konnten sie dies auch gleich praktisch erproben

und hatten viel Spaß dabei.

Auch im folgenden Jahr erforschten Viertklässler ihre Vergangenheit.

Die Klasse 4b der Gemeinschaftsgrundschule Grefrath verlegte ihre

Geschichtsstunde ins Oedter Museum. Sie kamen zuzsammen mit ihrer

Lehrerin und erlebten gradezu mit, wie ihre Vorfahren vor 600 Jahren

den Alltag bewältigten. Spannend erzählte und demonstrierte Henriette

Higers anhand eines mittelalterlichen Mühlsteins, wie sie Mehl malten,

wie sie im Backhaus der Burg backten, wo sie ihr Waeinden verteidigten.

Zum sser herholten und auch wie die alten Ritter ihre Burg  vor Feinden

verteidigten. Zum Abschluss bekamen alle noch Mandelkuchen, gebacken

auch nach einem Rezept aus dem Jahr 1550. So wird Heimatkunde zu

einem eindrucksvollen Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.